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Schnupfen

 

 

 

 

 

 

In vielen, gerade kinderreichen Haushalten, ist ein

Schnupfen schon alltäglich. Mit Schupfen sollte man

jedoch auch nicht spaßen. Vor allem bei Kindern,

aber auch bei Erwachsenen kann der Schnupfen eine

Nebenhöhlenentzündung fördern oder sogar zu einer

Mittelohrentzündung führen.

 

Ich habe hier eine kleine Liste mit vorbeugenden

und in akuten Fällen unterstützende, gegen

wirkende Maßnahmen.

So können Sie der Triefnase den Kampf ansagen:

 

 

 

 

 

 

Hände waschen

 

Es klingt banal und gehört zum täglichen Leben so

oder so dazu: Hände waschen.

Die Erreger tummeln sich überall herum und gelangen

nicht nur durch einen Händeschlag zu uns.

Sie sitzen an Lichtschaltern, Türklinken und Co.

und lassen sich vor allem in öffentlichen Bereichen

vermehrt finden. Daher empfiehlt es sich, sich häufiger,

mindestens 5 Mal am Tag die Hände mit Seife zu waschen.

Dabei spielt es keine Rolle, um welche Seife es sich handelt.

 

 

Warum es hilft?

Wir kommen täglich mit diesen Erregern in Kontakt.

Sammeln wir diese Erreger erstmal durch einen Gegenstand

oder ähnliches ein, haftet er an unseren Händen.

Diese Viren können dort noch über Stunden überleben.

Fast man sich dann ins Gesicht, können die Erreger

schnell an die Schleimhaut oder auch über die

Tränenkanäle gelangen und schon kann der Erreger arbeiten.

 

 

 

 

 

 

Luftfeuchtigkeit

 

Gerade ab Herbst ist es vorbeugend sehr gut,

wenn auf eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum geachtet wird.

Durch die Heizungsluft trocknen die

Schleimhäute schnell aus.

Häufiges Lüften und nach Möglichkeit mit Wasser befüllte

Schüsseln auf die Heizung stellen.

 

 

 

 

 

 

ätherische Öle

 

Inhalieren mit ätherischen Ölen fördert die Durchblutung

der Nasenschleimhaut. Japanisches Minzöl,

Teebaumöl oder Thymian sind hierbei empfehlenswert.

Sie helfen nicht nur vorbeugend, sondern auch,

wenn es einen schon erwischt haben sollte.

Bei Säuglingen sollte man nur auf Thymian zurückgreifen,

da die anderen ätherischen Öle die empfindlichen

Schleimhäute noch zu sehr angreifen und da

mehr schaden, als helfen.

 

 

 

 

 

 

Meeressalz

 

Die Nasenschleimhäute werden schnell vom chemischen

Nasenspray angegriffen und können sich dadurch schwerer

regenerieren.

 

Chemisches Nasenspray ist dennoch zur 1. Hilfe oft gut.

Unterstützend, wie aber auch vorbeugend kann man

ein Meeressalz-Nasenspray benutzen.

Hier gibt es in der Apotheke, aber auch in Drogeriemärkten

eine Riesenauswahl.

Und bei einem leichten Schnupfen reicht dies oft schon aus,

um wieder Luft zu bekommen.


 

 

 

 

Nase putzen?

 

So unangenehm es auch klingt: das Naseputzen ist eigentlich

unnatürlich und ungesund.

Bei jedem Schnäuzen entsteht Druck in den Atemwegen

und so können sich die Viren besser verteilen.

Wer aber verständlicherweise auf das Naseputzen

nicht verzichten möchte, sollte sich immer nur ein

Nasenloch putzen. Das geht ganz einfach,

indem ein Nasenloch beim Schnäuzen zugehalten wird-

und das eben im Wechsel.

Dadurch wird der Druck, der beim Schnäuzen entsteht,

eingedämmt. Diese Methode ist vor allem für

diejenigen wichtig, die schnell Probleme mit

einer Mittelohrentzündung haben

(gerade häufig Kinder).

 

(Natürlich ist es, dass der Schleim "hochgezogen"

und dann runtergeschluckt wird.

Dadurch gelangen die Erreger im Magen- und der kann

diese erfolgreich bekämpfen.

Aber wer greift schon gerne auf die Methode zurück)

 

 

 

 

 

 

Zwiebel

 

Hat es einen richtig erwischt, ist es hilfreich für einen

erholsamen Schlaf nachts eine zerhackte Zwiebel in die

Nähe des Schlafplatzes zu stellen.

Es riecht zwar sehr stark (was aber nur Besucher mit

freier Nase stört- man selbst hat ja dann Schupfen),

ist aber unheimlich hilfreich. Die Nase wird freier.

Dies ist für Kinder ab einem Jahr bis ins hohe Alter geeignet.

 

 

 



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