Phantasiereisen für Kinder
Sternenglanz und “die Sache mit der Angst”

Mache es dir bequem und gemütlich, so bequem wie nur möglich.
Schließe deine Augen und komm mit auf eine Reise in die Welt der Fantasie.
Du bist ganz ruhig und hörst nur auf meine Worte.
Alles Andere ist unwichtig, alle anderen Geräusche sind dir völlig gleichgültig -
du hörst nur auf meine Worte - völlig ruhig und entspannt.
Lass deine Gedanken einfach fließen, lass es einfach geschehen.
Deine Arme sind schwer, ganz schwer.
Deine Beine sind schwer, ganz schwer.
Dein ganzer Körper ist schwer,
alle Muskeln sind träge und du sinkst völlig entspannt in deine Unterlage.
Vielleicht spürst du auch, wie ein Teil deines Körpers angenehm warm wird.
Nach und nach zieht diese Wärme durch deinen ganzen Körper.
Dein ganzer Körper ist jetzt angenehm warm und völlig entspannt.
Atme ruhig ein und aus. Ein - und - aus.
Während du einatmest nimmst du die Ruhe in dir auf.
Beim Ausatmen spürst du, wie die Ruhe durch deinen ganzen Körper strömt.
Atme die Ruhe ein und lasse sie durch deinen ganzen Körper fließen,
der jetzt angenehm warm und völlig entspannt ist.
Im Elfenland ist es Abend geworden und langsam
geht die hellleuchtende Sonne am Horizont unter.
Noch herrscht auf der blumenbedeckten Wiese im Elfenland munteres Treiben.
Eine Rehfamilie spielt am Rande der Wiese im Schutz der hohen Bäume Fangen,
während zahlreiche andere seltsam aussehende,
dir unbekannte Tiere im hohen Gras unbeschwert herumtollen.
Doch nach und nach wird es immer ruhiger,
die Rehfamilie hat sich in den Wald zurückgezogen
und auch die anderen Tiere sind in ihren Nachtquartieren verschwunden.
Ruhe hat sich über das Elfenland gelegt und die Stille der Nacht breitet sich über allem aus.
Kein Laut ist zu hören außer dem leichten Säuseln des Windes im hohen Gras.
Du stehst am Rande der Wiese und schaust in den Himmel,
wo die ersten Sterne funkelnd wie Diamanten leuchten.
Die Luft ist noch warm und ein sanfter Wind streichelt angenehm über dein Gesicht
Die Ruhe des Elfenlandes zieht durch deinen ganzen Körper
und du fühlst dich völlig ruhig und entspannt.
Du spürst wie der warme Wind über dein Gesicht streicht und genießt es noch eine Weile
Die Sonne geht leuchtendrot am Horizont unter und weicht dem Mond,
der nun wie eine silbern schimmernde Scheibe am Himmel strahlt
und die Landschaft in ein angenehm schimmerndes Licht taucht.
Am Rande der Wiese kannst du das kleine Elfenhaus erkennen
und du gehst langsam darauf zu.
Die eine Hälfte des Hauses liegt im Dunklen und ist kaum zu erkennen,
doch die andere Seite des Elfenhauses ist in ein sanftes,
angenehmes Licht getaucht und du siehst, dass die Tür offensteht.
Aus dem Inneren des Hauses erklingen sanfte melodische Töne
und du gehst durch die runde Tür in das Haus hinein.
Erstaunt blickst du dich um. Das Innere des Hauses ist riesengroß,
so groß, dass du keine Wände sehen kannst.
Überall glitzert und funkelt es und jetzt schaust du nach oben.
Über dir glitzern und funkeln tausende von Sternen in allen Farben des Regenbogens.
Rote, blaue, grüne, weiße Lichter strahlen über dir, ein Sternenmeer,
wie du es noch nie gesehen hast.
Du streckst die Hände aus und hast das Gefühl,
mitten in diesem bunten Sternenmeer zu stehen.
Nicht nur über dir, sondern überall um dich herum leuchten Sterne, du stehst mittendrin.
So etwas Schönes hast du noch nie gesehen.
Die Sterne leuchten nicht nur, sie spielen auch eine wunderschöne, sanfte Melodie.
Wunderschöne, harmonische Töne erklingen und du hast das Gefühl,
schwerelos wie eine Feder zu schweben. Schweben durch ein buntes Sternenmeer.
Schwerelos wie ein Feder im Wind.
Doch eines dieser Lichter scheint heller als alle anderen zu leuchten und jetzt erkennst du,
das es immer größer und heller wird.
Und es kommt direkt auf dich zu und taucht alles um dich herum in ein helles,
sehr sehr helles Licht.
“Was passiert jetzt?”, denkst du.
Tief in deinem Bauch spürst du ein unangenehmes Gefühl, ein Kribbeln.
Es wird stärker und breitet sich langsam bis in die Fingerspitzen aus,
zieht durch deinen ganzen Körper.
Das helle Licht wird immer stärker und größer,
wie eine starke Taschenlampe blendet es dich.
“Was passiert mit mir?”, denkst du und das unangenehme Gefühl
breitet sich in deinem ganzen Körper aus.
Es ist Angst, die du jetzt fühlst, Angst vor dem Unbekannten
Bewegungslos bleibst du stehen und kämpfst gegen die Angst an.
“Ich will keine Angst haben”, denkst du. Angst ist schlecht, sagt dir deine innere Stimme.
Das Licht wird immer heller und du musst die Augen schließen,
weil es dich so sehr blendet.
Du kannst nicht mehr erkennen, was um dich herum passiert,
du fühlst dich alleine und hilflos, deine Angst wird immer stärker,
du versuchst gegen sie zu kämpfen.
Du spürst, wie dein Herz schneller schlägt -möchtest wegrennen-
doch du kannst es nicht.
Bewegungslos bleibst du stehen.
Dein Herz schlägt immer lauter und schneller und du weißt nicht, was jetzt mit dir geschieht.
In diesem Moment wird das Licht schwächer und geht über in ein sanftes,
glitzerndes Strahlen und eine sanfte, zarte, beruhigende Stimme flüstert dir ins Ohr.
“Kämpfe nicht gegen die Angst in dir, Angst ist dein Freund.
Sie verhindert, dass du Dummheiten machst. Sie verhindert, dass du dich in Gefahr begibst.
Angst schützt dich und hilft dir das Richtige zu tun.”
Sanft,...warm... und einschmeichelnd spricht die Stimme zu dir
und du spürst ihre beruhigende Wirkung, dein Herz schlägt wieder langsamer
und du atmest ruhig und langsam.
Du atmest tief und ruhig ein und aus, während die Stimme weiter spricht.
“Angst ist ganz natürlich, jeder kennt sie. Du brauchst dich deiner Angst nicht zu schämen.
Angst ist ganz natürlich und gehört zum Leben dazu wie Freude,
Liebe und alle anderen Gefühle. Sie ist jedem angeboren.
Kämpfe nicht gegen sie an, lass sie durch deinen ganzen Körper fließen und spüre,
wie du die Kraft bekommst, hinter die Dinge zu schauen, Neues zu entdecken.
Spüre, wie dieses unangenehme Gefühl in deinem Bauch sich in Stärke
und angenehme Wärme verwandelt...
und lasse es kraftvoll durch deinen ganzen Körper strömen...
wie die starken Strahlen der Sonne.
Du bist stärker wie deine Angst und brauchst nicht gegen sie zu kämpfen.
Jedes mal, wenn du in Zukunft Angst verspürst,
lässt du sie durch deinen ganzen Körper fließen und sich verwandeln in Wärme,... Kraft...
und Vertrauen in deine Stärke.
Kraft - Wärme - Vertrauen in deine Stärke.”
Dein ganzer Körper ist jetzt angenehm warm...
und du fühlst dich stark und voller Selbstvertrauen”.
Diese sanft und einschmeichelnd geflüsterten Worte strömen warm und kraftvoll
durch deinen Körper,... du fühlst dich jetzt wohl und stark.
In deiner Fantasie öffnest du jetzt deine Augen und vor steht - nein - schwebt
ein wunderschönes, zartes Wesen.
Es ist umgeben von einem silbern schimmerndem Leuchten.
Es ist eine Elfe in einem Kleid wie aus Sternen geschneidert,
mit Flügeln die in allen Farben des Regenbogens sanft glitzern.
“Mein Name ist Sternenglanz” flüstert sie zu dir.
“Ich bin eine Elfe der Nacht und freue mich, dich kennenzulernen.
Der sternenübersäte Himmel, die Ruhe der Nacht, die Geheimnisvollen Laute
der Dunkelheit sind mein Zuhause, hier fühle ich mich wohl”
Du schaust in den Himmel und dort glitzern inzwischen tausende von kleinen,
funkelnden Lichtern,. ein Sternenhimmel, wie du ihn noch nie gesehen hast.
Der Mond strahlt noch kräftiger und kraftvoller und du fühlst dich wohl und stark.
Du hörst die wundersamen Geräusche der Nacht.
Ein Rascheln, Zischen und Summen umgibt dich und im hellen Mondlicht
sausen zahlreiche kleine Gestalten durch das hohe Gras und zwischen
den Bäumen des die Wiese umgebenden Waldes.
Ja, auch in der Nacht herrscht kunterbuntes Treiben im Elfenland.
Du schaust in die wunderschönen Augen der Elfe, deren Farbe ständig wechselt.
Mal sind sie leuchtendrot, mal tiefblau, mal sanftgrün
“Wir werden uns wiedersehen, sagt die Elfe mit ihrer sanften beruhigenden Stimme,
doch jetzt sage ich auf Wiedersehen.
Denke daran, wenn du das nächste Mal in den nächtlichen Sternenhimmel schaust.
Eines dieser Lichter glänzt heller als alle anderen und vielleicht bin ich es
und schicke dir einen Gruß aus der Nacht.”
Auch du sagst der Elfe Sternenglanz Lebewohl
und kehrst zurück in deine eigene Welt, stark und erholt.
passives Ende: (Fantasiereisen als Gutenachtgeschichte)
Deine Fantasiereise neigt sich dem Ende zu.
Du bist jetzt wieder Zuhause (in deinem Bett) und bist völlig ruhig und entspannt,
denkst an das Elfenland, die Abenteuer welche noch vor dir liegen.
Deine Arme sind schwer - ganz schwer. Deine Beine sind schwer - ganz schwer.
Eine angenehme Müdigkeit zieht durch deinen ganzen Körper
und du fühlst dich wohl und entspannt.
Schmiege dich in deine Kissen, kuschel’ dich in deine Bettdecke
und schlafe erholsam und ruhig.
Der Schlaf wird dir Kraft und Energie geben für den morgigen Tag
und du wirst erholt und voller Energie aufwachen.
aktives Ende:
Deine Fantasiereise ist jetzt zu Ende.
Du bist wieder Zuhause und ballst deine Hände zu Fäusten.
Strecke deine Arme aus und spanne alle Muskeln deines Körpers an.
Recke und strecke dich, atme tief ein und aus.
Kraft und Energie strömt durch deinen ganzen Körper.
Spanne noch mal alle Muskeln deines Körpers an
und fühle dabei die Kraft und Energie in dir.
Wenn du dich wach und stark fühlst, öffne deine Augen.
Und ein paar für Erwachsenen
Meerjungfrau

Du machst es dir bequem -
Du fühlst deinen Körper ganz bewusst -
Du bist jetzt ganz ruhig -
Deine Hände und Arme sind ganz schwer -
Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer -
Deine Füße und Beine sind ganz schwer -
Dein ganzer Körper ist angenehm warm -
Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig -
Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -
Dein Kopf ist frei und leicht -
Stell dir vor,
du stehst in einer kleinen felsigen Bucht
und schaust auf das weite blaue Meer - -
Sanfte Wellen erreichen die kleine Bucht -
Sie legen dir ihre weißen Schaumkronen zu Füßen - -
In der Ferne siehst du eine Meerjungfrau auftauchen -
Sie winkt dir zu und lacht dabei ein fröhliches helles Lachen -
Du bist erstaunt und entzückt darüber,
eine Meerjungfrau zu sehen -
Du winkst ihr ebenfalls zu - -
Du hörst wieder ihr fröhliches helles Lachen
und siehst, wie neben ihr ein blauer Delphin auftaucht - -
Die Meerjungfrau legt ihre Arme um seinen Hals
und schwimmt mit ihm zusammen durch die Wellen - -
Du beobachtest dieses Schauspiel und freust dich darüber - -
Allmählich verschwinden die Meerjungfrau und der Delphin am Horizont -
Du siehst noch eine Weile auf das weite blaue Meer
und träumst vor dich hin - - -
Du atmest nun tief durch -
Du reckst die Arme -
Und streckst und räkelst dich
wie eine Katze -
Du öffnest langsam die Augen -
Du gewöhnst dich an das helle Licht
und findest dich wieder im Raum zurecht.
Afrikanische Savanne

Du machst es dir bequem -
Du fühlst deinen Körper ganz bewusst -
Du bist jetzt ganz ruhig -
Deine Hände und Arme sind ganz schwer -
Deine Füße und Beine sind ganz schwer -
Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer -
Dein ganzer Körper ist angenehm warm -
Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig -
Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -
Dein Kopf ist frei und leicht -
Stell dir vor,
du stehst mitten in der afrikanischen Savanne - -
Um dich herum ist eine karge Steppenlandschaft -
Du kannst ganz weit sehen -
Du blickst über das verdorrte Gras -
Ganz in der Ferne -
siehst du ein paar alte Bäume -
Sie sind verdorrt und haben keine Blätter mehr - -
Die Sonne brennt auf dich herab -
Dir wird ganz warm -
Von ferne hörst du Trommeln -
Die Trommeln scheinen dich zu rufen -
Du fängst an zu laufen -
in die Richtung, aus der du die Trommeln hörst -
Vor dir ist die unendliche Steppenlandschaft -
Kein Weg ist erkennbar -
Nur die Trommeln weisen dir den Weg -
Du läufst weiter -
Dir wird ganz heiß - -
Da spürst du, wie ein kühler Windhauch Deine Stirn umweht -
Deine Stirn ist jetzt angenehm kühl -
Du läufst weiter -
In der Ferne kreuzen Zebras deinen Weg -
Die Trommeln werden immer lauter -
Du kommst jetzt zu ein paar Lehmhütten -
Die Dorfbewohner sitzen vor ihren Hütten und trommeln -
Sie lächeln dir zu -
Du gehst zu ihnen -
Eine Frau bringt dir einen Krug Wasser -
Du nimmst ihn dankbar und genießt das kühle Wasser -
Du fühlst dich ganz erfrischt - - -
Du atmest nun tief durch -
Du reckst die Arme -
Und streckst und räkelst dich wie eine Katze -
Du öffnest langsam die Augen -
Du gewöhnst dich an das helle Licht
und findest dich wieder im Raum zurecht.
Hügel der Provence

Du machst es dir bequem -
Du fühlst deinen Körper ganz bewusst -
Du bist jetzt ganz ruhig -
Deine Hände und Arme sind ganz schwer -
Dein Nacken und deine Schultern sind ganz schwer -
Deine Füße und Beine sind ganz schwer -
Dein ganzer Körper ist angenehm warm -
Deine Atmung ist ruhig und gleichmäßig -
Dein Gesicht ist ganz entspannt und gelöst -
Dein Kopf ist frei und leicht -
Stell dir vor,
du befindest dich am Fuße eines Hügels in der Provence - -
Es ist Sommer -
Die Sonne scheint warm auf dich herab - -
Um dich herum hörst du die Zikaden zirpen -
In deiner Nähe blühen Lavendelsträucher -
Ihr Duft weht zu dir herüber -
Am Fuße des Hügels ist ein kleines Pinienwäldchen - -
Du gehst zwischen den Pinien hindurch
und atmest den süßen, harzigen Duft der Pinien ein - -
Die Pinien lichten sich,
und du beginnst, den Hügel hinaufzusteigen - -
Du folgst einem kleinen Pfad,
der dich durch gelb blühende Ginsterbüsche führt - -
Aus den Ginsterbüschen steigt schwere, warme Luft empor - -
Du atmest sie tief ein - -
Sie ist schwer und süß - -
Du gehst den Pfad weiter entlang,
den Hügel hinauf - -
Nur einige Schritte von dir entfernt
siehst du eine steinerne Bank,
die sich an den Hügel anschmiegt - -
Sie ist halb überwuchert
von Gras und blauen Lilien - -
Du gehst die wenigen Schritte zu der Bank - -
Du setzt dich auf die Bank und schließt die Augen - -
Du spürst die Sonne auf deinem Gesicht
und auf deinen geschlossenen Augenlidern - - -
Du atmest die warme Luft ein - - -
Du hörst überall die Zikaden zirpen - - -
So sitzt du eine Zeitlang und genießt die Sonne - - -
Dann öffnest du die Augen -
Du siehst das Pinienwäldchen vor dir - -
Du erhebst dich und gehst den Hügel weiter hinauf -
Du suchst dir deinen Weg
zwischen den kleinen, hellen Steinen
und den niedrigen Kräutern -
Der Hügel wird immer steiniger und karger -
Du riechst den Duft des wilden Rosmarins und Thymians,
der am Boden wächst
Du atmest in dir tief ein - -
Du kletterst den Hügel weiter empor -
Der Weg wird immer steiler -
Dann bist du endlich oben - -
Du drehst dich in die Richtung,
aus der du gekommen bist -
und siehst in der Ferne
das Meer - - -
So bleibst du lange stehen - -
Du siehst das Meer -
und träumst vor dich hin - - -
Du atmest nun tief durch -
Du reckst die Arme -
Und streckst und räkelst dich
wie eine Katze -
Du öffnest langsam die Augen -
Du gewöhnst dich an das helle Licht
und findest dich wieder im Raum zurecht.
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