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Die Nektarine

 

 

Vitamins pure von juttaschnecke
 

 

Egal ob Unterart des Pfirsichs oder Hybrid, ist die glattschalige, süßere Nektarine genauso wichtig wie

der Pfirsich selbst geworden. Geerntet werden hartreife Früchte,

wenn der Farbumschlag auf tiefrot eingesetzt hat.

 

In der Produktion werden die Nektarinen auf 0°C abgekühlt, so erhalten Sie auch im Handel noch

relativ harte Früchte, die aber nach wenigen Tagen nachreifen.

Innerhalb einer Woche sollten Sie die kühl gelagerten Nektarinen aufgebraucht haben.

 

100g einer Nektarine enthalten 268kJ oder 64kcal. Ihr Nährwert liegt ca. 60% über dem des Pfirsichs,

da die Nektarine einen niedrigeren Wasser-, dafür höheren Zuckergehalt aufweist.

Sie ist reicher an Carotin und Vitamin C.

 

Nektarinen wie Pfirsiche wirken entschlackend und blutreinigend und fördern die Blutzirkulation.

 

Nektarinen werden ausschließlich für den Frischverzehr angebaut, alle angebotenen Sorten lassen sich

leicht vom Stein lösen. Insofern können Sie die Nektarine an der Längsfurche entlangschneiden

und die beiden Hälften voneinander lösen, um den Stein zu entfernen.

Direkt reinbeißen oder in weitere Stücke schneiden, um sie für Obstsalate o.ä. zu verwenden.

 

Spanien liefert die ersten Nektarinen der Saison bereits Ende April.

In Italien blühen die Nektarinen Ende März.

Die ersten Früchte können Ende Juni geerntet werden. Bis Mitte September sind die europäischen Sorten

im Handel erhältlich. Aus Übersee erreichen uns Nektarinen aus Chile oder Südafrika fürs Winterhalbjahr,

aber zu weitaus höheren Preisen.

 

Es existieren zwei Theorien über den Ursprung der Nektarine, nach der einen ist sie ein Hybrid aus

Pfirsich und Plaume, wodurch sich die glatte Schale erklären läßt.

Die zweite Theorie besagt, dass die Nektarine eine Spezialform des Pfirsichs ist

(nucipersia = Walnußpfirsich). Hauptproduzenten sind in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland,

Kalifornien, Chile und Südafrika zu finden.

 

Es existieren weit über 100 Sorten im Handel, die im wesentlichen aus kalifornischen Züchtungen stammen.

Generell lassen sich die Varietäten nach ihrer Farbe des Fruchtfleisches unterteilen.

 

In der Volksmedizin werden Nektarinen und Pfirsiche bei Verstopfungen oder Fischvergiftungen gegessen.

 

Die Papaya

 

 

laranja-quase-vermelho-papaya von wagner campelo
 

 

Die Papaya weist einige Gemeinsamkeiten mit der saftigen Melone auf:

Sie besitzt ebenso wie sie eine ledrige Schale, viele Kerne im Innern und ihr Fruchtfleisch ist zartrosa,

hellorange oder gelb wie das der Wassermelone oder der Honigmelone.

Die Form der Papaya ist jedoch eher birnenförmig als rund. Manchmal wird sie auch als

„Baummelone“ bezeichnet. Die Schale sowie die Kerne der Frucht werden nicht mitgegessen.

Für den Verzehr kann man die Papaya am besten halbieren, die Kerne entfernen und dann

das aromatische Fruchtfleisch auslöffeln.

 

Der Ursprung dieser gesunden und süßen Frucht liegt wahrscheinlich in Südmexiko.

Heutzutage wird sie vor allem in verschiedenen Teilen Südamerikas und Afrikas angebaut

und ganzjährig nach Deutschland importiert.

 

Für die Gesundheit sind diese Exoten vor allem wegen des Gehalts am Schönheits- und

Augenvitamin A interessant. Aber auch große Mengen verschiedener B-Vitamine sind in ihnen enthalten.

 

Die Papaya wird vor allem roh als Zwischenmahlzeit oder als Beilage verzehrt. Wenn man das saftige

Fruchtfleisch mit etwas Säure (beispielsweise Limettensaft) beträufelt, kommt das Papayaaroma

noch besser zur Geltung. Aber auch für verschiedene süße Nachspeisen, wie etwa Obstsalat oder Sorbet

lässt sich dieses Obst bestens verwenden. Ein besonderer Tipp zu guter Letzt:

Geben Sie doch einmal ein paar Stücke Papaya mit in den Fleischkochtopf.

So wird das Fleisch besonders zart und weich und lässt sich auch noch überaus leicht schneiden.

 

Der Pfirsich

 

 

Pesca, peach, Pfirsich von pizzodisevo
 

 

Ihr besonderer Charme ist auch ihr Verhängnis:

Die samtige, mit feinsten Härchen besetzte Haut der Pfirsiche verführt zum Fühlen und Streicheln.

 

Doch genau das ist es, was die runden Südfrüchte nicht mögen.

Auf Druck, Pilze und Bakterien reagieren sie in kürzester Zeit mit braunen Stellen und Schimmelbefall.

Selbst untereinander brauchen Pfirsiche Distanz. Eng aneinander gelagert oder gar beschichtet bildet

sich rasch Schimmel.

 

Man muss ihnen also schnell beikommen und sich alsbald überlegen, für welche Köstlichkeiten sie

herhalten sollen. Pur verzehrt sind sie sicherlich ein saftiger Genuss.

Doch Pfirsiche eignen sich auch hervorragend für Kuchen, Desserts und Aufläufe.

 

Schon nach 48 Stunden Lagerung erreicht der Lebensgeist eines reifen Pfirsich seinen

Tiefpunkt – er schrumpelt, fault oder schimmelt. Manchmal auch alles gleichzeitig.

Zuvor ergötzt er Auge und Nase mit einem hübschen, orange-rosigen Gewand

und einem betörend frischen,  intensiven Duft.

Wenn er jedoch auch den Gaumen ergötzen soll, darf nicht zögerlich gehandelt werden.

Entweder man kauft nur wenige Exemplare ein, die innerhalb von zwei Tagen gegessen werden,

oder der Pfirsich wird weiter verarbeitet – beispielsweise zu einem köstlichen Sommerkuchen.

 

Des weiteren müssen Pfirsiche besonnen ausgesucht werden.

Ein guter, aromatischer Pfirsich ist ausgereift.

Er muss deutlich duften und leicht druckempfindlich sein. Von harten, geruchslosen Pfirsichen sollten

Sie lieber Abstand halten– sie sind noch unreif und können Durchfall und Bauchschmerzen auslösen.

Alternativ können unreife Pfirsiche in einer Plastiktüte zu Hause nachreifen,

was aber kein guter Kompromiss ist, da ihr Geschmack mit den am Baum gereiften

Kollegen niemals mithalten wird.

 

Gelbfleischige Pfirsiche sind preiswerter und auch einen Tick weniger empfindlich als die teureren,

aromatischeren weißfleischigen Pfirsiche. Zum Rohverzehr werden die Pfirsiche vorsichtig

gewaschen – niemals sollten sie lange im Wasser liegen bleiben oder gar gebürstet werden.

 

Anschließend mit einem Küchentuch sanft trocken tupfen und das Fleisch vom Kern lösen.

Das funktioniert am besten, wenn man die Spalten mit einem scharfen Messer einzeln einschneidet

und mit leichtem Druck herauszieht.

 

Für die Weiterverarbeitung müssen die Pfirsiche von ihrer samtenen Haut befreit werden.

Ähnlich wie bei Tomaten geht das besonders leicht, wenn man sie vorher in heißes Wasser taucht.

So lecker die Sonnenfrüchte auch munden – zu viele auf einmal sollten nicht in den Magen wandern,

da sie leicht abführend wirken. Nichtsdestotrotz sind sie dank ihres hohen

Vitamin- und Mineralienreichtums sehr gesund.

 

Die Quitte

 

 

Quitte von Helga_262
 

 

Die alten Griechen sollen es gewesen sein, die der gelben Frucht zu kulinarischer Ehre verholfen haben.

Als Frucht der Aphrodite war sie obendrein heilig und galt als Symbol für Liebe, Glück und Fruchtbarkeit.

Es gibt Apfel- und Birnenquitten, japanische und chinesische Zierquitten, man kennt die Quitte auch

unter dem Namen Kretischer Apfel oder Schmeckbirne.

Quitten kann man natürlich auch essen - in der Regel gedünstet oder gedämpft, zusammen mit

Schwarzwurzeln in einer Rote-Beete-Sauce als Gemüse, zusammen mit Kartoffeln in einem deftigen

Currygericht, als Quitten-Ingwer-Butter in einem bunten Herbstsalat, als Kuchen, Auflauf oder Kompott.

Und natürlich als Gelee.

 

Ursprünglich kommen Quitten aus Südostasien, aus Persien und vom Balkan.

Auf Kreta wurde das Obst vermutlich ursprünglich kultiviert. Quitten galten früher als Glücks- und

Fruchtbarkeitssymbol. Die alten Römer verwendeten sie als Opfergaben und zur Parfümherstellung.

Vor ca. 2000 Jahren fand die Quitte Eingang in die Medizin.

Heute noch wird sie in Form von Kompott gegen Magen- und Halskrankheiten verwendet.

 

Der Rhabarber

 

 

rabarber von M00k
 

 

Rhabarber wird zwar meist wie Obst verwendet und zubereitet, zählt aber eigentlich zum Gemüse.

Botanisch gehört "rheum babarum" in die Familie der artenreichen Knöterichgewächse und ist verwandt

mit Wiesenknöterich und Sauerampfer. Richtig zubereitet, ist er nicht nur eine Delikatesse sondern

auch gut für die Gesundheit.

 

Rhabarber ist ein echter Schlank- und Muntermacher. Das Frühjahrsgemüse hat nur 13 bis 17 Kilokalorien

pro 100 Gramm. Deshalb passt es auch gut in eine Frühjahrskur.

Rhabarber ist ein guter Vitamin C-Lieferant, und enthält Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium,

Phosphor und Eisen.

Im Stiel stecken Zitronen- und Apfelsäure, Gerb- und Bitterstoffe sowie Pektin, ein wichtiger Ballaststoff,

der die Verdauung fördert.

 

Rhabarber enthält aber auch Oxalsäure, vor allem in den Blättern und in der Schale.

Deshalb sollte man die Stangen immer gut schälen und niemals roh verzehren.

Die Blätter sollten Sie auf jeden Fall gründlich entfernen, da die Säure in hoher Konzentration giftig ist.

 

Oxalsäure reagiert zusammen mit Milchprodukten (zum Beispiel Vanillesauce oder Sahne) zu Kalziumoxalat,

das dann an den Zähnen haften bleibt. Den Effekt können Sie etwas mildern, indem Sie nach dem

Schälen und Kleinschneiden die Stücke kurz in kochendes Wasser tauchen

und dieses Wasser dann wegschütten.

 

Da Rhabarber ein Kalzium-Räuber ist, sollte er nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen.

Am besten kombiniert man ihn mit kalziumreichen Lebensmitteln wie Quark, Jogurt oder Milch.

Menschen mit Neigung zu Rheuma, Arthritis, Gicht und Nierensteinen sollten besser ganz auf ihn verzichten.

 

Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch halten sich die Stangen einige Tage frisch.

Tiefgefroren ist Rhabarber ein knappes Jahr haltbar. Daher lohnt es sich, einige Portionen einzufrieren,

um später Konfitüren und Fruchtgrützen damit zu bereichern.

 

Die Stachelbeere

 

 

Stachelbeere von g-ny
 

 

Die Stachelbeere wächst als buschiger Strauch bis zu 3 m hoch.

Sie trägt im Frühjahr unscheinbare grünliche bis rötliche Blüten.

Die graubraunen Äste sind mit Stacheln besetzt. Die Laubbläter erreichen einen

Durchmesser bis zu 3 cm und sind in ihrer Form rundlich bis 5eckig.

Die Früchte reifen von Juni bis August heran.

Die Stachelbeere gibt es in sehr vielen Sorten, mit gelben, roten grünen und weissen Früchten,

die alle sehr sauer schmecken.

 

Am häufigsten ist die Stachelbeere natürlich in Gärten zu finden.

In der freien Natur wächst sie in Gebüschen und an Waldrändern.

Sie klettert in den Alpen bis auf 1500 m. Die Stachelbeere bevorzugt nährstoffreichen und lockeren,

steinigen oder auch sandigen leicht kalkhaltigen Lehmboden.

 

Die Stachelbeere ist nicht giftig.

 

Die Stachelbeere enthält Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Sie sind reich an Silizium und somit gut für das Bindegewebe.

Ferner werden ihr noch folgende Eigenschaften zugeschrieben:

Entgiftend für Schwermetalle, Darmreinigend, entwässernd und haarwuchsfördernd.

 

Aufgrund der Dornen hat die Beere ihren Namen erhalten, die Bezeichnung Stachel ist botanisch

gesehen nicht korrekt. Mit wissenschaftlichem Gattungsnamen heisst sie Ribes (arabisch ribas),

ebenso wie die Johannisbeere. Der Artname uva-crispa heisst soviel wie traubig-gekräuselt.

 

Die Traube

 

 

Schwarze Traube von Zeanana
 

 

Im September und Oktober haben sie wieder Hochsaison – die Weintrauben.

Die blau oder grün leuchtenden Trauben sind nicht nur lecker, sondern liefern darüber hinaus

wertvolle Inhaltsstoffe. Bei einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung werden sie daher

besonders jetzt im Herbst immer wieder empfohlen – aber gilt dies auch während einer Diät?

Leider sind Weintauben aufgrund ihres für Obst relativ hohen Zuckergehalts in vielen Diätratgebern

als Dickmacher verschrien.

 

Aber ist es wirklich nötig, Weintrauben während einer Diät zu meiden?

Ebenso wie die meisten anderen Obstsorten auch, besteht die Weintraube zum größten Teil aus Wasser,

eine Portion bestehend aus 125 g Weintrauben liefern lediglich 89 Kalorien.

Im Vergleich mit einem 20 Gramm schweren Schokoriegel, der 107 Kalorien liefert,

schneidet die Weintraube damit recht gut ab.

 

Wen der Heißhunger auf Süßes packt, kann diesen gut mit einer handvoll Weintrauben stillen.

Durch den Ballaststoffgehalt sättigen die süßen Beeren ohnehin besser als Süßigkeiten und lassen

den Blutzuckerspiegel nicht ganz so schnell ansteigen.

Auch wer gerade "auf Diät ist" brauch auf die leckeren Früchte nicht verzichten,

es muss ja nicht gleich ein ganzes Kilo Weintrauben auf einmal sein.

Genießen Sie dieses Highlight der Herbstsaison und tun Sie dabei Ihrer Gesundheit etwas Gutes.

 

Weintrauben liefern reichlich Vitamine (u.a. Vitamin C) und Mineralstoffe (z.B. Kalium),

aber besonders bekannt sind sie für ihren hohen Gehalt an Polyphenolen.

Diese sekundären Pflanzenstoffe können zum Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen

wie Arteriosklerose beitragen, sie sollen krebshemmend wirken und eine stimmulierende Wirkung

auf das Immunsystem haben. Im Allgemeinen enthalten rote und blaue Trauben

mehr dieser nützlichen Substanzen als grüne. Darüber hinaus enthalten blaue Trauben Anthozyane,

die für die intensive Farbe mitverantwortlich sind und ebenfalls eine antioxidative Fähigkeit besitzen

und somit freie Radikale unschädlich machen können.

 

Viele der im Supermarkt angebotenen Weintrauben sind kernlos, dabei steckt etwa ein Drittel der positiven

Inhaltsstoffe der Trauben in den Kernen. Außerdem liefern sie viele Mineralstoffe.

Weintraubenkerne enthalten zudem gesunde Fettsäuren wie Ölsäure und Linolensäure.

Auch sind die sekundären Pflanzenstoffe Polyphenole, Catechine und Tannine enthalten, die sich positiv vor

allem auf das Herz-Kreislauf-System auswirken können.

 

Aus den Kernen wird nicht nur gesundheitlich wertvolles, sondern auch besonders leckeres Traubenkernöl

gewonnen. Dies eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Salatdressings und bringt gleichzeitig

Abwechslung auf den Salatteller.

 

Roter Traubensaft liefert sogar noch mehr gesundheitsfördernde Substanzen als die Weintrauben selbst.

Wer den hohen Gehalt an Flavonoiden des Traubensaftes noch "toppen" möchte,

kann dies mit Rotwein tun, in ihm sind noch mehr der antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffe enthalten.

So kann ab und an ein Glas Rotwein sogar vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen.

Da Alkohol aber reichlich Kalorien liefert, sollte während einer Diät Traubensaftschorle bevorzugt werden.

 

Weintrauben pur sind ein wahrer Genuss. Besonders gut eignen sich die schnellen Energiespender

als gesunde Zwischenmahlzeit oder Süßigkeitenersatz.

Aber auch viele Salate lassen sich durch den fischen fruchtigen Geschmack aufpeppen

und auch in der pikanten Küche können sie zum Einsatz kommen.

 

Aus einem fischen Obstsalat sind die süßen Beeren kaum wegzudenken.

Ebenso passen Weintrauben toll zu verschiedenen anderen Desserts, beispielsweise zu Grießpudding

oder als Belag für Obsttorte oder kleine Törtchen.

 

In letzter Zeit sind Weintrauben jedoch häufiger durch hohe Pestizidbelastung aufgefallen,

wer hier auf "Nummer Sicher" gehen will, sollte zu Bio-Trauben greifen.

In jedem Fall sollten Sie Weintrauben vor dem Verzehr gründlich waschen.

 

Die Wassermelone

 

 

Wassermelone | water melon von apfelbaum
 

 

Die große, grüne Frucht wird immer beliebter.

Im Sommer eignet sie sich aufgrund ihres hohen Wassergehalts hervorragend als Durstlöscher.

Die Wassermelone stammt aus Südafrika.

Heute wird sie meist in China, der Türkei, Iran, Spanien, Griechenland und Italien angebaut.

 

Die schweren Wassermelonen können von allen anderen Sorten am leichtesten unterschieden werden:

Die Schale ist Glatt, dunkelgrün aber manchmal auch weiß gesprenkelt. Man unterscheidet zwischen

den traditionellen Wassermelonen mit Kernen und den neuen kernlosen Wassermelonen.

Alle Sorten sind kugelrund bis eiförmig, und bis zu 12 kg schwer Das Fruchtfleisch ist rosa bis tiefrot

und mit gut 90 Prozent Anteil sehr wasserhaltig, der Geschmack mild-süßlich, erfrischend.

Deswegen eignet sich die Wassermelone als Durstlöscher am besten.

 

Die Zitrone

 

 

Zitrone von naliha
 

 

Zitronen sind Südfrüchte mit saurem Geschmack. Sie enthalten Zitronensäure und haben einen sehr hohen

Vitamin C Gehalt. Zitronen gehören wie Apfelsinen oder Grapefruits zu den Zitrusfrüchten.

Ihre Form ist leicht eiförmig und die dicke Schale ist von kräftigem leuchtendem Gelb.

Das sehr saure und leicht würzige Fruchtfleisch ist hellgelb und sehr saftig.

Wenn man die Schale abreiben möchte, um sie für Desserts oder Kuchen zu verwenden,

oder Zitronenscheiben zur Dekoration von Getränken benötigt, sollte man unbedingt unbehandelte

Zitronen verwenden. Reife Zitronen erkennt man an der leicht glänzenden Schale, was aber nur bei

unbehandelten Zitronen möglich ist. Die anderen Zitronen werden vor dem Transport gewachst und glänzen

dadurch ebenfalls. Zitronen sind im Gemüsefach vom Kühlschrank längere Zeit haltbar.

Ideal ist eine Lagertemperatur von 11-14. Angeschnittene Zitronen bewahrt man am besten in einem

sauberen Glas mit Schraubdeckel im Kühlschrank auf. So halten sich die Zitronen noch ein paar Tage.

 

Die Zuckermelone

 

 

Freshalicious von -Sunny- *down with flu*
 

 

In heißen Sommern wie 2003 werden Melonen zu erfrischenden Köstlichkeiten.

Kaum jemand glaubt jedoch, dass es Sorten gibt, die wir auch in unseren Gärten ziehen können.

Hier nun einiges Wissenswertes zu der noch recht unbekannten Pflanzenart.

 

Zuckermelonen (Cucumis melo ) sind ebenso wie Wassermelonen (Citrullus lanatus) verwandt mit

Gurken und Kürbissen. Der Ursprung der Nutzung wird ca. 4.000 v. Chr. in Westafrika und Asien vermutet.

 

Die Zuckermelonen gliedern sich in 3 Gruppen, die alle untereinander kreuzen.

Es sind die Honig-, Netz- und Cantaloupmelonen.

 

Honigmelonen (C. melo var. inodorus): Die bei uns bekannteste Form ist die Kanarische.

Sie hat eine glatte, nur leicht gefurchte, gelbe Haut und eine ovale Form.

Das Fruchtfleisch ist weiß bis hellgrün. Aber es gibt auch andere Honigmelonensorten,

die eher rundlich sind, eine glatte, hellgrüne Rinde besitzen und weiß-grünlich o

der leicht gelbliches, süßes Fruchtfleisch bieten.

Letztere können ein Gewicht bis zu 4 kg erreichen und gehören damit zu den schwersten Zuckermelonen.

 

Netzmelonen (C. melo var. reticulatus): Diese erobern in letzter Zeit verstärkt unsere Gemüseläden.

Man erkennt sie an der mehr oder weniger starken, korkigen Netzstruktur auf der Rinde.

Sie sind in der Regel oval und werden bei Reife gelb. Sie duften von allen Melonenarten am stärksten.

Ihr Fruchtfleisch ist orange und sehr süß. Auch hier gibt es noch andere Sorten,

eine davon ist die Galiamelone, die immer rund ist, bis zu 2 kg schwer wird und weißes Fruchtfleisch hat.

 

Cantaloupmelonen (C. melo var. cantalupensis): Diese Gruppe der immer runden Melonen zählt zu

den kleinsten Zuckermelonen. Die Charentais-Sorten gelten als die beliebtesten, da ihr oranges, süßes

Fruchtfleisch ein kräftiges Aroma besitzt, das an Ananas und Papaya erinnert.

Ihr Erkennungsmerkmal sind die dunkleren, vertieften Längsstreifen, die die grüne bis hellgelbe,

glatte Rinde durchziehen. Auch sie duften stark. Da die Rinde hin und wieder warzig verhornte

Stellen aufweist, wird sie auch mitunter als Warzenmelone bezeichnet. Zu dieser Gruppe gehören

auch die sogenannten Ogenmelonen, die weniger gerippt sind und durch ein fruchtig-säuerliches

Aroma auffallen.

 

An gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen finden wir in Melonen Kalium, viel Vitamin C und Vitamin A,

vor allem in den orangen Sorten, sowie Vitamin E und Eisen.

 

Gegessen werden sie gekühlt pur, geschnitten im Obstsalat oder auch pikant als Antipasti mit

geräuchertem Schinken. Man kann sie pürieren und mit etwas Portwein und Minze trinken.

Oder sie werden mit etwas Olivenöl, Salz, ein wenig Essig und Knoblauch püriert und dann mit

Mandelmehl und Semmelbröseln gemischt als Vorspeise gereicht. Oft werden sie auch in

Geflügel- oder Krabbensalaten verwendet.

 

Die Zwetschge

 

 

zwetschge_002 von Ratzke
 

 

Es gibt ihn, den Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen.

Das Schöne daran: Beide schmecken!

 

Die süßen Früchte sind eng verwandt. Die Pflaume ist weicher, süßer,

saftiger und runder als die Zwetschge.

Beim Einkochen und Backen zerfällt sie leicht, ist dafür aber ideal zum Frischverzehr.

Zwetschgen sind eher oval, fester und etwas kleiner. Ihr Fruchtfleisch löst sich leicht vom Stein,

das ist beim Kochen vorteilhaft.

 

Gesund sind sie aber beide, da sie viel Vitamin A, B und C außerdem Kalium enthalten.

Dadurch sind sie gut für die Nerven und regen den Stoffwechsel an.

 

Wer einen Baum pflanzen möchte, sollte das im Spätherbst tun und sich bei der Wahl der Sorte richtig

beraten lassen, denn Zwetschgen und Pflaumen sind sehr anfällig für Krankheiten.

Eine besonders widerstandsfähige Sorte ist die Bühler Frühzwetschge.

Zwetschgen und Pflaumen brauchen viel Feuchtigkeit, einen Sonnenplatz

(sonst werden die Früchte nicht süß)

Wärme und nährstoffreiche, humose, feuchte Erde. Und damit der Baum richtig gut wachsen kann,

die Jungbäume im Frühjahr mit organischem Dünger, Kompost düngen.

 

Der Zwetschgenbaum muss mindestens alle zwei Jahre kräftig beschnitten werden.

Zwar bildet der Baum dadurch weniger Früchte, die, die er aber bildet sind dann

dafür umso größer und süßer.

 

Wer keinen eigenen Obstbaum hat, sollte beim Kauf darauf achten, dass die Früchte schön prall und nicht

überreif sind. Sie sollten außerdem nicht grünlich schimmern - das ist ein Zeichen dafür,

dass sie zu früh geerntet wurden.

 

 

 

 



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